Die besten kostenlosen WordPress Plugins

WordPress wird auch in den nächsten Jahren eines der meist genutzten Content Management Systeme bleiben. Ein wesentlicher Vorteil dabei bietet der Einsatz von Plugins, die die Möglichkeiten der User schier ins Unendliche steigern. Dieser Artikel liefert eine Übersicht der nützlichsten und dazu kostenlosen Plugins. Doch Vorsicht: nur weil alle hier aufgeführten Plugins nützlich sind, heißt das nicht, dass Sie am besten alle installieren sollten. Installierte Plugins erhöhen die Ladezeit der Seite oft drastisch. Das hat wiederum Auswirkungen auf die Benutzerfreundlichkeit und die Auffindbarkeit in den Suchmaschinen. Darum sollte nur installiert werden, was auch benötigt wird.

Ich persönlich vertrete die Auffassung, dass auch Plugins, die das Backend beeinflussen, nur sparsam genutzt werden sollten. Je aufgeblähter die WordPress-Installation ist, desto schwieriger ist sie zu managen, ist anfälliger für Angriffe und auch die Auswirkungen auf das Frontend sind oft nicht ganz berechenbar. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie übrigens darauf achten, alle Plugins immer aktuell zu halten und nicht genutzte zu entfernen.

Hier sind die besten Plugins, bei denen sich eine Installation wirklich lohnt. Sie sind meistens SEO-freundlich, einfach, effektiv und ohne viel Aufwand einsetzbar.

 

WP Fastest Cache

Schnell, schneller, Position 1. Die Google Bots legen immer mehr Wert auf die Schnelligkeit der Seite. Doch das hat auch seinen Grund. Es ist erwiesen, dass Besucher bei zu langer Ladezeit abspringen oder diese zumindest als sehr negativ empfinden. Mit WP Fastest Cache haben Sie ein Tool, mit dem Sie viele nützliche Einstellungen an einem Ort tätigen können, um Ihre Webseite schneller zu machen.

Dazu gehört unter anderem die Aktivierung des Caching, sowie die Komprimierung von CSS und HTML.

 

SEO Ultimate

Ganz einfach lässt sich die Suchmaschinenoptimierung im WordPress Backend mit dem kostenlosen Tool SEO Ultimate managen. Dazu bringt das Plugin unter anderem folgende Tools mit: 404 Monitor, Deeplinking, Meta Descriptions, Title Tags Rewrite, Open Graph und Meta Robots Tags.

Die Infos können auf jeder einzelnen Seite oder auch ganz praktisch in der Übersichtstabelle eingegeben und geändert werden.

 

Duplicate Post

Nichts nervt so, wie viele ähnliche Beiträge anlegen zu müssen. Da WordPress standardmäßig keine Option zum kopieren von Beiträgen bietet, können Sie hier mit einem einfachen Plugin nachhelfen.

 

Woocommerce

Wer einen Online Shop auf seiner WordPress Seite abbilden will, kommt nicht um ein Plugin herum. Woocommerce bietet alles, was ein Online Shop braucht und ist zusätzlich sehr anpassbar.

So können Sie Ihre Produkte anlegen, kategorisieren und mit komplexen Warenkorb-System verkaufen. Eine Statistik über Ihre Einnahmen ist ebenso integriert.

Für dieses Plugin gibt es bereits zahlreiche WordPress Themes.

 

Custom Post Type Generator

Wer WordPress als richtiges Content Management System nutzen will, der wird früher oder später über Custom Post Types nachdenken. Damit lassen sich verschiedene Beitragstypen festlegen. Die Content-Datenbanken können dann auf der Webseite ausgelesen werden.

Natürlich kann man als Programmierer das ganze Setup von Hand schreiben, doch mit diesem einfachen Plugin sieht man alles auf einen Blick. Zudem lassen sich Fehler vermeiden.

 

Advanced Custom Fields

Auch nicht unbedingt ein Einsteiger-Tool, doch wer sich einige Zeit mit WordPress beschäftigt, sollte sich unbedingt die Advanced Custom Fields ansehen. Dieses Plugin bietet Unterstützung und ersetzt jede Menge selbstgeschriebenen Code.

 

Post Expirator

Hiermit können Sie WordPress noch mehr automatisieren und managen zeitlich begrenzte Events, Anmeldungen oder Daten. Vor allem in Verbindung mit Custom Post Types macht dieses Plugin Sinn, um beispielsweise automatisch Webinar- oder Schulungstermine auszublenden.

 

Ultimate Member

Wer sich überlegt einen Mitglieder-Bereich auf seiner Seite zu implementieren, ist mit Ultimate Member gut beraten.

Hier können Sie verschiedene Mitglieder-Gruppen anlegen, Profilseiten erstellen und unterschiedliche Rechte verteilen. Dies kann direkt auf den einzelnen Seiten oder auch global geschehen.

 

Redirection

Wer seine Webseite erneuert, umzieht oder auch erstellt, sollte immer im Blick haben, welche Webseiten nicht mehr auffindbar sind. Das kann passieren, wenn die Seitenstruktur umgestellt wird, Daten gelöscht werden oder einfach nur falsch verlinkt wird.

Um die 404-Fehler zu beseitigen oder ihnen vorzubeugen hilft dieses einfache Tool, dass alle Redirects übersichtlich auflistet.

Umleitungen mit bestimmten Bedingungen wie logged-in/logged-out sind ebenfalls möglich.

 

Diese Liste wird ständig aktualisiert und optimiert. Sie wollen über Updates infomiert werden? Dann melden Sie sich für unseren Newsletter an.

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Über den Author

Geraldine Huber
B. Sc. BWL/Marketing mit Spezialisierung auf digitale Medien, tätig als Head of Marketing DACH und Consultant im Bereich SEA/SEO, Social Media, Email-Marketing und Webdesign. Google AdWords Certified.

Social Media Enthusiast und Content-Marketing Liebhaberin.

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