Die relevantesten Faktoren für SEO in 2018

Suchmaschinenoptimierung – das Wort hat jeder schon einmal gehört, der eine Webseite bestitzt. Doch was bedeutet das genau? Warum ist es nicht damit getan, eine Webseite einmalig zu optimieren? Und was müssen Sie konkret im nächsten Jahr tun, um Ihre Seite für Suchmaschinen zu optimieren? Hier gibts die to-do-Liste mit anschließender ausführlicher Erklärung.

 

Was ist Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO)?

SuchmaschinenoptimierungSEO steht für “Search Engine Optimization”, also die Optimierung der Webseite, um in den organischen (nicht bezahlten) Ergebnissen von Suchmaschinen möglichst oft gefunden zu werden. Dadurch finden mehr Menschen aus der Zielgruppe auf die Seite und das in einem Stadium, in dem sie bereits aktiviert sind. Das heißt sie haben bereits ein Interesse an dem Angebot der Webseite gezeigt, da sie danach gesucht haben.

Zusammen mit der “Search Engine Advertising (SEA)”, also der bezahlten Suchmaschinenwerbung, bildet es das Suchmaschinenmarketing, kurz SEM.

Es gibt zwar heutzutage viele Suchmaschinen, doch die mit Abstand meist genutzte ist Google. Mit über 80% Marktanteil weltweit bei der Suche über Desktop PCs, hat es seine Konkurrenten bing, yahoo und auch baidoo weit hinter sich gelassen. Im Mobile-Bereich liegt er sogar noch deutlich höher. Darum bezieht sich Suchmaschinenoptimierung oft auf die Platzierung in den Suchergebnissen von Google.

Doch der Glaube, eine einmal optimierte Seite, brauche nicht mehr bearbeitet zu werden, ist leider falsch. Zum einen herrscht in der Online-Welt eine recht hohe Dynamik, in der es ständig neue Konkurrenz-Angebote gibt. Auch die Suchmaschinen-Algorithmen werden fortlaufend optimiert, damit die Suchergebnisse besser an die Intension des Suchenden angepasst werden. Diese sind damit nie statisch, sondern einem permanenten Wechsel unterworfen. Noch drastischer wird es durch die neusten Google Updates, die eine Anpassung der Suchergebnisse in Echtzeit ermöglichen. Ständiges Monitoring und Anpassungen gehören daher zum Pflicht-Programm.

 

Welche Faktoren spielen dabei prinzipiell eine Rolle?

Wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht, unterscheidet man meist in Onpage- und Offpage- Optimierung. Beides greift heutzutage ineinander über und lässt sich nicht mehr so einfach trennen, wie noch zu Beginn der SEO-Zeit. Grundsätzlich beschäftigt sich die Onpage-Optimierung damit, die Webseite an sich, also deren Inhalt, Aufbau und Programmierung zu bearbeiten. Bei der Offpage-Optimierung geht es um weitläufigere Verbesserungen, die nicht zwangsläufig online stattfinden müssen und die ebenfalls starke Auswirkungen auf die Seite haben können.

Wie sehen nun die wichtigsten Faktoren dieses sich ständig verändernden Themengebietes für das Jahr 2018 aus? Eine Studie von SEMrush zeigt nun erstmals fundierte Daten zur Relevanz von Maßnahmen.

 

Welche Faktoren sind 2018 die wichtigsten?

Laut einer Studie von SEMrush wurden folgende Kriterien als wichtigste Faktoren der Suchmaschinenoptimierung 2018 festgelegt:

  1. Auf Platz eins: die direkten Webseitenbesuche. Also die Anzahl der direkten Website-Besucher. Also derjenigen, die die URL der Seite direkt in den Browser eingeben. Damit lässt sich die Bekanntheit und damit auch Autorität der Webseite sehr gut messen.
  2. Direkt danach folgen die Nutzersignale wie beispielsweise Verweildauer, Sitzungen/Seite und Absprungrate.
  3. Auf Platz drei finden wir die Backlinks. Also fremde Seiten, die auf die eigene Webseite verlinken. Oft tot gesagt, sind jedoch laut SEMrush-Studie nach wie vor ein sehr wichtiger Faktor im SEO. Gute Backlinkprofile zeichnen sich dabei aus durch:
    • gute Ankertexte
    • eine hohe Qualität der verlinkenden Domain
    • eine hohe Anzahl qualitativer Links
    • Die Qualität der Refering IP
    • Follow-Backlinks
  4. Ebenfalls immer wichtiger wird die Sicherheit der Webseite. Dazu gehört nicht nur, dass die Seite frei von Schadsoftware ist, sondern auch ein SSL-Zertifikat. Seit Oktober 2017 kennzeichnet Google Seiten ohne dieses Zertifikat sogar als unsicher.
  5. Ebenfalls ein wichtiger Punkt bei der Suchmaschinenoptimierung: die Länge des Contents. Je öfter nach einem bestimmten Keyword gesucht wird, desto länger wird auch der Content der Erstplatzierten Seiten in den Suchergebnissen. Das heißt im Umkehrschluss, dass die Länge des Contents eine wesentliche Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung spielt. Wichtig dabei: Strecken Sie die Inhalte nicht künstlich in die Länge, sondern produzieren Sie eine gleichbleiben gute Content Qualität.

Obwohl die Code-Optimierung der Webseite immer noch wichtig und essentiell ist, ist sie nicht mehr alleine ausschlaggebend für die Suchmaschinenoptimierung.

 

Was können Sie konkret tun um Ihre Webseite 2018 für Suchmaschinen zu optimieren?

Direkte Webseitenbesuche

Nur wenn die Zielgruppe das Unternehmen oder die Marke bereits kennt, kann es auch direkte Zugriffe auf die Webseite tätigen. Das heißt genauer gesagt, wir müssen die Markenbekanntheit steigern und Brand Building betreiben. Die Möglichkeiten dazu sind vielfältig. Selbst kleine Unternehmen können durch Flyer und Visitenkarten Ihre Markenbekanntheit steigern. Ebenfalls sehr gut geeignet um die Markenbekanntheitzu erhöhen ist die Display Werbung von Google. Diese funktioniert bereits mit kleinen Mittlen und kann mit wachsendem Budget sehr gut skaliert werden. Dabei wird Bannerwerbung im Google Display-Netzwerk geschaltet. Ein enormer Vorteil davon ist das genaue Targeting, also die sehr exakte Ansprache der Zielgruppe zum genau richtigen Zeitpunkt. Aber auch Social Media Marketing steigert die Bekanntheit der Marke. Auch das Influencer-Marketing gewinnt immer mehr an Beliebtheit und erzielt beim Brand Building enorme Effekte. Natürlich nicht vergessen werden dürfen Events. Nicht nur Messen, sondern auch Veranstaltungen und Feiern im Unternehmen sind gut zur Markenbildung geeignet. Unterstützt man diese Offline-Kampagnen noch durch Budget-effektives Online-Marketing wie den Einsatz bestimmter Hashtags oder Gutschein-Aktionen, kann der Effekt sogar noch gesteigert werden.

Das effektivste Werkzeug für die Steigerung der Markenbekanntheit ist jedoch immer noch Content Marketing. Das heißt Sie liefern Ihrer Zielgruppe im Idealfall so gut passenden Content, dass Sie sich zu einer Autorität in Ihrem Themenbereich entwickeln. Wenn ersteinmal die Verknüpfung zwischen einem Themenbereich und Ihrer Marke geschlossen ist, wird bei Fragen sofort an Ihre Webseite gedacht. Darum ist das erste Ziel bei der Suchmaschinenoptimierung, qualitativ hochwertigen Content zu veröffentlichen. Das heißt inhaltlich sinnvolle, faktisch belegte Inhalte, die sprachlich auf hohem Niveau umgesetzt werden. Um der Verbreitung dieser nachzuhelfen, können Sie soziale Medien oder E-Mail-Marketing wie Newsletter nutzen. Auch ein guter Content-Ansatz zur Steigerung der eigenen Autorität sind Gast-Beiträge auf Themen-relevanten Blogs. Diese steigern nicht nur Ihre Bekanntheit, sondern bilden gleichzeitig eine gute Quelle für Backlinks.

Hilfreich außerdem: kurze und knackige Web-Adressen, die sich die Zielgruppe leicht merken kann.

 

Nutzersignale oder auch “User Behaviour Signals”

Das heißt konkret, die Besucher der Webseite sollen sich länger dort aufhalten, mehr Seiten besuchen und weniger oft abspringen. Auch hier ist der effektivste Hebel das Content Marketing. Je besser der Content zu den Bedürfnissen des Besuchers passt, desto mehr wird er konsumieren und steigert damit alle wichtigen Nutzersignale. Dabei kommt es vor allem, aber nicht nur auf den Inhalt der Seite an. Diese muss ebenfalls gestalterisch und sprachlich überzeugen. Dabei geht es nicht immer nur um die vordergründige Wahrnehmung des Besuchers, sondern auch um psychologische Effekte, wie Usability, also die Benutzerfreundlichkeit der Seite, Farbwahrnehmungen und die emotionale Ansprache. Mit einer guten Usability weiß der Besucher immer, was er auf der Webseite tun kann und wohin er klicken muss, damit seinen Wünschen nachgekommen wird. Dazu zählen ein klarer Call-to-Action, ein übersichtliches Menü, sowie der Aufbau der Seite.

Eine Methode um die Besuchszeit auf der Webseite zu verlängern ist außerdem der Einsatz von Videos. Nicht immer wollen Benutzer Videos sehen, doch wenn sie es tun, steigert dies die Besuchszeit enorm.

Immer gut ist es, die eigenen Inhalte miteinander zu verlinken. Mit einem “Das könnte Sie auch interessieren” oder “Weitere Beiträge”, fangen Sie den abwandernden Traffic ab und halten Ihn auf Ihrer Webseite. Direkte Verlinkungen im Text können ebenfalls dafür sorgen Besucher auf der Seite zu halten.

 

Performance

Wenn man über User Signals redet, kommt man auch am Thema Performance nicht vorbei. Das heißt die Leistung der Webseite. Lädt sie schnell genug und wird alles richtig angezeigt?
Die Ladezeiten sollten so gering wie nur möglich gehalten werden. Studien zufolge springen Webseitenbesucher schon nach wenigen Sekunden wieder ab, wenn die Seite noch nicht vollständig geladen wurde.

Ladezeiten

Pagespeed messenUm die Ladezeit minimal zu halten gibt es sehr viele Ansatzpunkte.
Bilder und andere Inhalte sollten nicht von externen Seiten geladen werden. Die Bilder sollten nicht in voller Auflösung eingebunden und dann mittels CSS kleiner skaliert werden, sondern idealerweise gleich in der jeweils richtigen Größe und Auflösung geladen werden. Für die Ausgabe auf einem Bildschirm reichen meist 75dpi. Geben Sie dann auch immer die Höhe und Breite der Bilder mit an. Dann muss der Browser die Größe nicht selbst berechnen und Sie sparen wieder Zeit. Vermeiden Sie außerdem eine Weiterleitungs-Kette aus 301 Redirects zu erzeugen und zu viele Query Strings in der URL zu nutzen, auch das verlangsamt die Seite. Der Code sollte zudem so gering wie möglich gehalten werden. Bei der Einbindung von bestehenden Dateien, wie der Bootstrap-CSS gibt es oftmals eine .min-Version, die deutlich verschlankt, daher aber auch weniger gut lesbar für den Programmierer ist. Programmieren Sie selbst die Datei, achten Sie darauf unnötige Kommentare zu entfernen, vermeiden Sie Inline-CSS. Nutzen Sie soweit möglich nur eine Datei für Ihr CSS und eine für Javascript. Legen Sie das Charset im Header statisch fest. Laden Sie die Javascripts im Footer und tun Sie das asynchron oder parallel.  Achten Sie beim Einsatz von Cookies nicht zu viele Informationen mitzuschicken. Je mehr, desto langsamer die Ladezeit. Aktivieren Sie das Browser Caching, sodass Inhalte der Webseite nicht bei jedem Aufruf des Besuchers komplett neu geladen werden müssen. Mit der Lazy Load-Methode können Sie außerdem das Laden Ihrer Bildern verzögern, bis Sie im Viewport erscheinen. Weitere  CSS Sprites. Diese basieren darauf, dass sich ein großes Bild schneller läd, als viele kleine. Sie speichern dann alle kleinen Bilder, wie beispielsweise bei Menü-Icons in einem großen Bild und positionieren dies mit CSS so, dass der richtige Ausschnitt zu sehen ist. Gerne genutzt wird das Ganze bei Symbolen, die per Hover eine andere Farbe annehmen.  Verwenden Sie einen Slash hinter der URL. Existiert dieser nicht, muss der Browser nämlich erst herausfinden, ob es sich um ein Verzeichnis handelt oder eine Datei. Da der Browser ebenfalls versucht ein Favicon zu laden und einen Fehler ausgegeben bekommt, wenn eines existiert, sollten Sie dieses auf jeden Fall anlegen. Auch mit Server-spezifische Anpassungen können Sie noch einiges an Performance aus der Seite herausholen.

Speziell für Content Management Systeme wie WordPress gilt: wenige Plugins benutzen. Löschen Sie alle Plugins die Sie nicht benötigen. Gute Webdesigner programmieren die Seite ohne viele Plugins, dafür mit einem gut angepassten Backend. Mit Custom Post Types und Fields lassen sich viele Einstellungen auch ohne Plugins ändern. Das verschlankt den Code ungemein und macht die Seite nicht nur schneller, sondern auch einfacher handhabbar.

Fehler vermeiden

Eine richtig Webseite die richtig schnell lädt bringt überhaupt nichts – wenn sie nicht richtig funktioniert. Achten Sie vor allem auf Scripts, die nicht richtig geladen werden und auf “Broken Links”, also Seiten auf die (von intern oder extern) verlinkt wird, aber nicht mehr existieren. Nicht ganz ein Fehler, aber dennoch meist auf einen solchen zurückzuführen: vermeiden Sie Duplicate Content. Neben der naheliegendsten Möglichkeit zu ähnliche Texte für mehrere Seiten zu nehmen, liegt Duplicate Content oftmals an falschen Einstellungen. Achten Sie deshalb darauf, dass die Seite nicht mit www. und ohne www. aufgerufen werden kann oder mit https: und mit http:. Schreiben Sie grundsätzlich alles in Kleinbuchstaben, um Duplicate Content durch Groß- und Kleinschreibung zu vermeiden. Wenn Sie die Domain-Struktur umstellen, sollten Sie darauf achten, dass die “alten” Seiten nicht mehr im Google Index auftauchen und den Hinweis hinterlassen, dass die Seite permanent umgezogen ist. Das gleiche gilt natürlich auch bei einem Domain-Umzug. Gerade in Content Management Systemen kann es vorkommen, dass eine Seite über verschiedene Seitenaufrufe erreichbar ist. In WordPress könnten die Probleme beispielsweise bei Tags, Kategorien, Archive oder Paginierung liegen. Vermeiden Sie auf jeden Fall die Paginierung der Kommentare, da diese eine für Google neue Seite erzeugt, die den gleichen Artikel beinhaltet. Existiert eine Print-Version der Webseite, kann auch diese zu Duplicate Content führen (auch als pdf). Das Selbe gilt, wenn es eine mobile Variante oder unterschiedliche Sprachversionen Ihrer Webseite gibt. Teilen Sie Google also immer mit, um was für eine Version Ihrer Webseite es sich handelt. Bei der mobilen Seite, können Sie dank user agent-Einstellungen den Google Crawler für mobile Inhalte auf Ihre Mobile-Version leiten. Vermeiden Sie außerdem, das eine bestimmte Seite durch mehrere URL-Parameter und Session-IDs aufgerufen werden kann. (?id=241)

Mobile

Mobile Suchmaschinenoptimierung

Last but not least wenn es um Performance geht: die Optimierung für Mobile. Google betont schon einige Zeit, dass diese bzw. eine fehlende sich erheblich in den Suchergebnissen bemerkbar macht.

Testen können Sie Ihre Seite unter anderem auf: testmysite.withgoogle.com.

Pro Tipp: Messen Sie die Zeit auf der Seite und Absprungrate richtig und bauen Sie dazu ein Heartbeat-Snippet ein.

 

Backlinks

Alleine für den Aufbau von Backlinks kann man ganze Bücher füllen. Das wichtigste jedoch zuerst: Google wird immer besser darin sogenannte Black Hat Strategien aufzudecken und die Webseite dafür abzustrafen. Als Black Hat Methoden bezeichnet man solche, die nicht ganz regelkonform sind und im schlimmsten Fall sogar jemandem Schaden. Nutzen Sie diese also auf gar keinen Fall.

Ein Backlink-Profil muss natürlich aussehen. Das heißt, es dürfen nicht zu schnell zu viele Backlinks erzeugt werden. Auch die Qualität der verlinkenden Domain muss stimmen. Unseriöse Seiten schaden eher der eigenen Positionierung. Wird ein solcher Backlink entdeckt (zum Beispiel bei der Überwachung in der Search Console), kann er bei Google gemeldet werden und wird entfernt.

Die verlinkende Webseite sollte nicht nur seriös, sondern auch themenrelevant sein. Auch der Ankertext sollte passend gewählt sein, aber nicht voller Keywords. Eine gute Relation zwischen follow und nofollow Links runden das Profil ab.

Was können Sie also konkret tun, um passende Backlinks aufzubauen? Verlinken Sie passende Inhalte verlinken in Blogs, Frageportalen, Xing, Foren und Social Media. Wichtig: Nur wenn es Sinn macht und dem Fragesteller oder der Gruppe weiterhilft. Finden Sie keine Stellen an denen Ihr Content passt, dann kreieren Sie neuen Content und sehen Sie sich dazu im Vorfeld schon offenen Fragestellungen an. Schreiben Sie Influencer direkt an, das können Blogger und Journalisten an und teilen Sie Ihnen mit, dass Sie interessanten Content geschrieben haben. Stellen Sie dabei einen Bezug her. “Ich habe auf Ihre Seite verlinkt / Ihr Tool erwähnt / Ich hab gesehen, dass Sie einen ähnlichen Text empfehlen”.

 

Sicherheit

Sicherheit wird groß geschrieben – auch bei Google – und das nicht ganz uneigennützig. Wer das Gefühl hat sicher zu im Internet surfen zu können, nutzt den Dienst mit einem besseren Gefühl und dadurch öfter. Infizierte Webseiten werden daher komplett aus den Suchergebnissen genommen. Um Ihre Webseite sicherer zu machen sollten Sie diese mit einer Firewall versehen. Überwachsen Sie Ihre Webseite in der Google Search Console und installieren Sie ein SSL-Zertifikat.

 

Länge des Contents

Ein wichtiger Faktor bei der Suchmaschinenoptimierung 2018 ist die Länge des Content. Je häufiger das Keyword gesucht wird, desto länger sollte laut SEMrush Studie der Inhalt des Artikels sein. Ganz so pauschal kann man das aber nicht sagen. Da die Suchmaschinen immer besser menschliches Verhalten interpretieren können, sollte unterschieden werden, ob sich der Suchende nur kurz informieren will, oder ausführliche Informationen wünscht. Ob er einen Spontankauf tätigt oder eine lang geplante Anschaffung.

Optimiert wird immer noch auf Keywords. Dabei kommen aber vor allem Long Tail Keywords zum tragen, da diese unter anderem den qualitativ besseren Traffic mit geringerem Wettbewerb liefern.

Wichtig ist außerdem, dass der angebotene Content immer aktuell ist und auch in regelmäßigen Abständen neuer erscheint.

Content besteht natürlich dabei nicht nur aus bloßem Text. Gerade die Relevanz von Videos ist in 2018 in die Top 10 gestiegen.

Code-Optimierung

 

SEO Code OptimierungNeben der Optimierung des Codes aus Performance Gründen wie Ladezeiten und Fehlerfreiheit, kann der Code der Webseite ebenfalls wichtige Zusatz-Informationen speichern. Einige davon sind zwar nicht mehr ganz so wichtig, es gilt aber dennoch noch zur Best Practice diesen doch relativ geringen Aufwand einzugehen. Optimiert werden können: Meta-Daten, Überschriften, Links und Bilder.

Außerdem kann der Code für Snippets und Sprachassistenten aufbereitet werden.

Mit HTML5 können Sie der Suchmaschine zudem wichtige Hinweise auf den Aufbau Ihrer Seite geben. Nutzen Sie die Tags <header> <nav> <main> <aside> oder <footer>, um zu beschreiben, um was es sich im folgenden Absatz handelt.

Fazit

Auch 2018 gibt es wahnsinnig viele Maßnahmen und Methoden, um die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen zu erhöhen. Wichtiger denn je wird aber die Bekanntheit der eigenen Marke und bringt damit das klassische (Offline-)Marketing wieder mehr in den Blickpunkt modernen Marketings. Aber auch Online gibt es etliche Möglichkeiten zum Brand Building, die genutzt werden können.

Immer noch erstes Ziel sollte es allerdings sein, die Besucher und potentiellen Kunden zufrieden zu stellen. Diese haben 2018 natürlich höhere Erwartungen als noch vor einigen Jahren. Darum sollte der Inhalt der Seite professionell, seriös, angepasst, persönlich und am besten individuell sein, damit Sie Ihr Markenbild verbessern, Ihre Reputation erhöhen und schlussendlich zu einer Autorität werden. Alle beschriebenen Maßnahmen dienen am langen Ende einer Liste nur diesem einen Zweck. Denn seien wir mal ehrlich: Egal wie gut oder schlecht die Seite programmiert ist oder aussieht. Wenn die Menschen die Seite immer wieder direkt besuchen, auch trotz langer Ladezeiten nicht wieder abspringen und diese Seite immer wieder einer anderen vorziehen – was soll Google denn anderes tun, als diese Seite gut zu positionieren, wenn es seine Kunden zufriedenstellen will.

 

Die Kollegen von Hubspot haben sich ordentlich ins Zeug gelegt und ein kostenloses 30-Tage-Programm zur Suchmaschinenoptimierung erstellt, das es in sich hat. Interessiert? Dann könnt ihr euch das ganze auf dem offiziellen Hubspot Blog herunterladen.

 

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Über den Author

Michael Huber

Webdevelopper und Suchmaschinenexperte, Spezialisiert auf Wordpress und Bootstrap. Gründer von Lightning Presentation


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