Blogbeitrag: 7 hilfreiche Tipps wie Sie garantiert Ideen finden

Sie betreiben einen Blog und verfassen regelmäßig neue Beiträge? Dann wissen Sie, wie wichtig das Erstellen von relevantem Content in regelmäßigen Abständen für die Leser bzw. Zielgruppe ist. Vielleicht haben auch Sie Phasen, in denen Ihnen kein Thema für den nächsten Blog Post einfällt oder Sie nicht wissen, ob das Thema für Ihre Zielgruppe interessant ist. Damit Sie zukünftig schnell zu neuen sowie relevanten Themen gelangen, haben wir für Sie 7 hilfreiche Tipps zusammengetragen. Mit diesen Tipps erhalten Sie garantiert Ideen für Ihre nächsten Blogbeiträge, welche zusätzlich das Interesse Ihrer Zielgruppe wecken.

 

Tipp #1: Führen Sie Keyword-Recherchen durch!

Naheliegend, aber doch sehr effektiv und aus diesem Grund erwähnenswert ist die Keyword-Recherche. Mithilfe verschiedener Tools können Sie die für Ihre Branche relevanten Keywords recherchieren. Kostenlose Tools sind zum Beispiel keyword.io oder ubersuggest.io. Mit diesen Tools können Sie schnell und einfach neue Keywords entdecken.

Mein persönliches Highlight ist allerdings das kostenlose Tool Answer The Public. Hier geben Sie einen Suchbegriff ein und erhalten passend zu diesem Begriff Fragen sowie Präpositionen, die Suchende in der Vergangenheit über Suchmaschinen eingegeben haben. Dargestellt werden die Ergebnisse in einer Art Mind-Map. Um eine solche Art Mind-Map zu erhalten, wählen Sie zunächst die Sprache aus. In unserem Beispiel wählen wir DE für Deutsch. Anschließend geben Sie das gewünschte Keyword ein. Wir wählen in unserem Beispiel das Keyword “SEO”. Passend zu diesem Suchbegriff erhalten wir die Suchbegriffe, die Nutzer in den Suchmaschinen Google und Bing eingegeben haben. So haben User zum Begriff SEO u.a. folgendes gesucht: “Warum brauch man SEO” oder “Die besten SEO Tools”. Damit ist dieses Tool nicht nur sehr hilfreich, sondern macht auch noch Spaß, da es spannende Einblicke in die Interessen und das Suchverhalten der Nutzer liefert.

Ergebnisse zu dem Begriff “SEO” werden von Answer The Public übersichtlich dargestellt

Keyword-Planer

Eine weitere effektive Methode für die Recherche von Keywords ist die Verwendung des Google AdWords Keyword-Planers. Mit diesem kostenlosen Tool von Google erhalten Sie Ideen, indem Sie passend zu einem von Ihnen ausgewählten Suchbegriff, alle Suchanfragen von Nutzern sehen, die diese in der Vergangenheit durchgeführt haben.

In ein dafür vorgesehenes Feld können Sie die für Sie relevanten Wörter bzw. Wortgruppen eintragen. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit Ihre Website-URL oder die Kategorie, die zu Ihrem Unternehmen passt, anzugeben. Sie können auch alle drei Felder ausfüllen. Anschließend erhalten Sie Keyword-Ideen mit zusätzlichen Informationen, wie das durchschnittliche monatliche Suchvolumen. Mit dieser Angabe erfahren Sie, wie beliebt dieser Suchbegriff bei Nutzern ist.

Ideen finden mittels Google AdWords Keyword-Planer

Google-Suggest

Wenn wir von Keyword-Recherche sprechen, darf Google-Suggest nicht fehlen. Mit dieser Methode ist es zwar etwas aufwendiger passende Keywords zu recherchieren, es ist allerdings mindestens genauso erfolgsversprechend. Hierfür können Sie über die Google Suchmaschine in das Suchfeld einen für Sie relevanten Begriff eingeben und erhalten daraufhin Vorschläge von Google. Diese Vorschläge basieren auf häufig eingegebenen Suchanfragen von Nutzern.

In unserem Beispiel geben wir den Suchbegriff “content marketing” in das Suchfeld ein. Bereits während der Eingabe werden uns verschiedene Vorschläge zu diesem Suchbegriff angezeigt, wie “content marketing strategie”. Sofern dieses Thema in noch keinem Beitrag behandelt wurde, kann dies in einem künftigen Beitrag nachgeholt werden. In diesem kann unter anderem auf die Notwendigkeit einer Content Marketing Strategie eingegangen werden und worauf bei der Erstellung einer solchen Strategie zu achten ist.

Google Suggest "content marketing"

Vorschläge von Google Suggest für den Begriff “content marketing”

Strukturierung

Nach umfangreicher Recherche nach passenden Keywords ist eine anschließende Strukturierung sinnvoll. Zum Beispiel können Sie die Keywords anhand Ihrer Website-Struktur gruppieren und ähnliche Keywords zusammenfassen. In unserem Beispiel fassen wir alle Keywords, die zur Gruppe “Content Marketing” gehören, zusammen und alle Keywords, die zum Thema Suchmaschinenoptimierung (kurz: SEO) gehören, in einer weiteren Gruppe.

Es gibt noch zahlreiche weitere Möglichkeiten Keywords zu recherchieren. Neben kostenlosen Tools gibt es auch kostenpflichtige, wie bananacontent, mit denen Sie über weitere Möglichkeiten zur Keyword-Recherche verfügen. Mithilfe dieser Tools sind Sie in der Lage eine Vielzahl an geeigneten Ideen für Ihren Blog zu erhalten.

 

Tipp #2: Kennen Sie die Probleme Ihrer Zielgruppe und lösen Sie diese!

Für Ihre Leser sind insbesondere die Beiträge wertvoll sowie hilfreich, in denen Ihnen die Lösung zu Ihrem Problem aufgezeigt wird. Heben Sie sich von Wettbewerbern hervor, indem Sie stets die passende Antwort auf die Fragen Ihrer Zielgruppe haben und ihnen bei der Lösung ihres Problems helfen. Auf diese Weise bleiben Sie bei der Zielgruppe in Erinnerung und erhöhen Ihren Expertenstatus. Doch wie finden Sie heraus, welche Probleme und Fragen die Zielgruppe hat? Im Folgenden stellen wir Ihnen zwei Möglichkeiten vor, die Ihnen bei der Beantwortung dieser Fragen helfen werden.

2.1 Denken Sie vom Produkt aus!

Überlegen Sie zunächst, welches Problem das von Ihnen angebotene Produkt bzw. Dienstleistung löst und stellen Sie sich anschließend folgende Fragen: “Welches Problem hat die Zielgruppe, das genau mit diesem Produkt bzw. der Dienstleistung gelöst werden kann?”. Und, “Welche Probleme haben diejenigen, die an meinem Produkt bzw. meiner Dienstleistung interessiert sind?”.

Mit dieser Methode sammeln Sie wertvolle sowie hilfreiche Ideen für neue Blogbeiträge. Weiterhin stellen Sie einen direkten Bezug zum Produkt bzw. Dienstleistung her. Auf diese Weise zeigen Sie die Vorteile für Ihre Zielgruppe auf und machen deutlich, dass diese kein Produkt und keine Dienstleistung kaufen, sondern die Lösung für ihr Problem.

2.2 Durchforsten Sie Foren, Gruppen und Communities

In zahlreichen Foren im Internet sowie in Gruppen und Communities auf sozialen Kanälen tauschen sich Leute zu einem bestimmten Thema aus. Auf Facebook gibt es zum Beispiel für nahezu jede Branche eine passende Gruppe. In diesen Gruppen, Foren bzw. Communities schildern Personen häufig ihre Probleme und suchen nach Antworten.

Nutzen Sie diese Gelegenheit! Finden Sie die für Sie relevanten Gruppen, Foren sowie Communities und erfahren Sie, welche Probleme diskutiert werden. Greifen Sie diese Probleme in einem Blogbeitrag auf und erklären Sie darin, wie dieses Problem gelöst werden kann. Auf diese Weise heben Sie Ihre Kompetenz in dem entsprechenden Bereich hervor und stellen wertvollen sowie hilfreichen Content für die Zielgruppe bereit.

Nachdem Sie einen Beitrag verfasst haben, der eines der diskutierten Probleme löst, können Sie den Link zu diesem Blogbeitrag direkt in der entsprechenden Gruppe teilen. Weisen Sie darauf hin, dass dieser Beitrag bei der Lösung des Problems helfen wird. Dies ist zusätzlich eine hervorragende Möglichkeit, die Besucheranzahl auf Ihrer Website wie auch die Anzahl der Fans bzw. Follower auf Ihren sozialen Kanälen zu erhöhen.

Ergänzend zum Blogbeitrag bietet sich das drehen von Videos an, in denen Sie Schritt für Schritt aufzeigen, wie das Problem anzugehen und zu lösen ist. Dieses Video können Sie sowohl in Ihrem Blogbeitrag integrieren, sowie auf all Ihren sozialen Kanälen veröffentlichen und auf den dazugehörigen Blog Post auf Ihrer Website verweisen. Neben dem Vorteil, dass Videos derzeit sehr beliebt bei Usern sind, erzielen Sie zudem mehr Traffic und erhöhen mithilfe von Videos die Verweildauer auf Ihrer Website.

Ebenfalls wertvoll und nützlich für die Nutzer sind Checklisten. Erstellen Sie daher, wenn möglich, eine Checkliste zu einem Beitrag, die Sie ergänzend anbieten. Diese können sich Leser ausdrucken und mit Ihrer Hilfe das Problem Schritt für Schritt lösen. Zusätzlich können Sie diese Checkliste im Tausch gegen E-Mail-Adressen herausgeben. Auf diese Weise bauen Sie Ihre E-Mail-Liste weiter auf. Sie sehen: Sobald Sie zu neuen Ideen für Blogbeiträge gelangen, ergeben sich weitere Möglichkeiten, die User zu begeistern und ihnen behilflich zu sein.

 

Tipp #3: Fragen Sie Ihre Zielgruppe, Kollegen und andere Abteilungen!

Zielgruppe

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht Ihre Zielgruppe einfach zu fragen, für welche Themen sich diese interessieren und, welche Fragen diese geklärt haben möchten? Noch nicht? Dann sollten Sie das unbedingt tun. Niemand kann Ihnen besser sagen, welche Themen tatsächlich relevant und interessant für Ihre Zielgruppe ist als diese selbst. Wenn Sie bereits eine E-Mail-Liste aufgebaut haben und über eine bestehende Followerschaft verfügen, wird diese Methode noch mehr Ergebnisse liefern und leichter umzusetzen sein. Grundsätzlich gibt es drei Wege Antworten von Ihrer Zielgruppe zu erhalten.

3.1 Social Media

Nutzen Sie Ihre Social-Media-Kanäle und fragen Sie Ihre Follower in einem Beitrag, wobei Sie ihnen helfen können. Oder Fragen Sie, zu welchem Thema diese noch mehr in Ihrem Blog lesen möchten. Mit dieser Frage lenken Sie zusätzlich die Aufmerksamkeit auf Ihren Blog. Statt einfach nur zu fragen, können Sie auch eine kurze Umfrage erstellen, bei der Sie verschiedene Antwortmöglichkeiten zu einer Frage vorgeben. In unserem Fall als Online Marketing Agentur bietet sich zum Beispiel folgende Frage an: „Zu welchem der folgenden Themen möchten Sie mehr erfahren?“ Daraus können sich folgende Antwortmöglichkeiten ergeben:

  1. Wie erstelle ich relevanten Content?
  2. Wie erstelle ich die perfekt Facebook-Ad?
  3. Welches sind die wichtigsten Rankingfaktoren für SEO?

In den Kommentaren können die Nutzer schließlich ihre Antworten mitteilen. Allerdings haben Sie auch die Möglichkeit auf Facebook und Xing eine Umfrage zu erstellen. Die Option “Umfrage” finden Sie auf Facebook, wenn Sie auf der rechten Seite des Feldes, in dem Sie Posts veröffentlichen, auf die Rubrik “Angebote, Veranstaltungen +” klicken. Daraufhin öffnen sich weitere Felder, u.a. mit der Option der Umfrageerstellung. Im unteren Screenshot sehen Sie, wie dies letztlich auf Facebook aussieht.

Facebook Umfrage erstellen

Umfrage direkt auf Facebook erstellen

Zur Erstellung von Umfragen können Sie allerdings auch Umfrageplattformen heranziehen, wie SurveyMonkey. Mithilfe dieser Plattform lassen sich Umfragen schnell und einfach erstellen sowie die ausgewerteten Ergebnisse im Anschluss einsehen. Den Link zu dieser Umfrage können Sie auf allen relevanten Kanälen teilen, wodurch Sie aussagekräftige Ergebnisse erzielen.

Umfragen sind generell sehr beliebt und werden von Usern gerne genutzt, was wiederum zur Erhöhung des Engagements führt. Wir empfehlen, eine Umfrage mit 3 bis 5 Fragen zu erstellen. Auf diese Weise erhalten Sie gleich mehrere Ideen für zukünftige Blogbeiträge.

3.2 Mailings

Eine weitere Möglichkeit die Zielgruppe zu fragen sind Mailings. Nutzen Sie die Möglichkeit Ihre Zielgruppe direkt im ersten Mailing zu fragen, wenn diese sich für Ihren Newsletter angemeldet haben. Nachdem Sie sich im ersten Mailing für die Anmeldung zum Newsletter bedankt haben, fragen Sie Ihre Zielgruppe, wie Sie ihnen künftig behilflich sein können und bei welchen Fragen bzw. Probleme Sie ihnen zur Seite stehen können. Auch Ihre bereits bestehende Verteilerliste können Sie in einem separaten Mailing nach ihren Wünschen, Fragen sowie Problemen fragen.

Statt die Antworten per Mail zu erhalten, beziehen Sie besser einen Link mit ein, der auf die Umfrage weiterleitet. Damit sich das erstellen einer Umfrage rentiert, empfehlen wir auch hier 3 bis 5 Fragen zu stellen. Mit dieser Methode haben Sie den Vorteil, dass Sie nicht jede einzelne Mail, die Sie als Antwort erhalten, auswerten müssen. Mittels Einsatz einer Umfrageplattform erhalten Sie bereits alle Antworten übersichtlich dargestellt.

3.3 Kommentare

Nutzen Sie auch das Kommentarfeld unter vorhergegangenen Blogbeiträgen, um Ihre Leserschaft direkt nach Ihren Themenwünsche zu fragen. Wenn Sie auf die Kommentare von Lesern antworten, fragen Sie diese nach ihren Themenwünsche oder was sie zu diesem Thema noch interessiert. Vergessen Sie nicht sich bei den Lesern für ihren wertvollen Input zu bedanken, wenn diese auf Ihre Frage antworten. Möchten Sie tatsächlich über das vorgeschlagene Thema einen Beitrag verfassen, können Sie dies auch gerne direkt mitteilen. Das wird den Leser freuen, da es zeigt, dass seine Meinung wertgeschätzt und anerkannt wird. Weiterhin wird dieser gespannt auf diesen Blogbeitrag warten und Ihren Blog wieder aufsuchen.

Mit dieser Methode geben Sie Ihren Lesern das Gefühl, dass ihre Meinung für Sie wichtig ist und diese ernst nehmen. Dadurch bauen Sie eine noch engere Beziehung zu Ihren Lesern auf. Zusätzlich können Sie dadurch Ihre Reichweite erhöhen, da Nutzer zum Teilen des Blogbeitrags bereit sind. Schließlich haben Sie ein vorgeschlagenes Thema aufgegriffen, welches auf Interesse bei der Zielgruppe stößt.

Kollegen und andere Abteilungen

Neben der Zielgruppe selbst können Sie sich bei Ihren Kollegen in Ihrer Abteilung umhören und fragen, welche Themen für die Zielgruppe von Interesse sein können. Hierbei sollten Sie auch unbedingt andere Abteilungen einbeziehen. Vor allem diejenigen, die im direkten Kundenkontakt stehen, kennen häufig die Probleme und Wünsche der Zielgruppe.

Natürlich können Sie direkt auf Ihre Kollegen und andere Abteilungen zugehen und diese fragen. Noch effektiver ist es allerdings eine interne Umfrage zu erstellen, die Sie an alle Mitarbeiter Ihres Unternehmens per E-Mail zuschicken. Dadurch erhalten Sie im Anschluss alle Antworten übersichtlich dargestellt.

Die meisten Ideen erhalten Sie, wenn Sie die vorgeschlagenen Möglichkeiten kombinieren. Fragen Sie Ihre Zielgruppe via Social Media sowie Mailings und beziehen Sie Ihre Kollegen sowie Ihre interne Abteilung in den Prozess der Ideenfindung ein. Dadurch erhalten Sie eine Vielzahl an relevanten Ideen für Ihre nächsten Blogbeiträge.

Strukturierung

Am Ende ist es sinnvoll, wenn Sie alle erhaltenen Antworten sammeln und strukturieren. Gruppieren Sie ähnliche Fragen bzw. Probleme thematisch  und beginnen Sie mit dem am häufigsten genannten Problem bzw. Frage. Die daraus gewonnenen Informationen sind sehr wertvoll für Sie, da Sie direkt aus der Quelle Antworten beziehen. Nutzen Sie diese Informationen daher auch als Idee für ein Webinar, einen Podcast oder ein Video.

Schöner Nebeneffekt: Sie beziehen Ihre Zielgruppe in den Prozess der Content-Erstellung ein, wodurch diese das Gefühl bekommen aktiv mitbestimmen zu können. Zusätzlich ergibt sich daraus einen tatsächlichen Nutzen für diese, da Sie nur Content bereitstellen, der relevant, hilfreich und nützlich ist. Weiterhin haben Sie die Möglichkeit mit Ihrer Zielgruppe zu interagieren und eine Beziehung zu ihnen aufzubauen.

 

Tipp #4: Experimentieren und führen Sie Tests durch!

In jeder Branche werden bestimmte Fragen und Themen heiß diskutiert. Wie wäre es, wenn Sie eines davon aufgreift und einen Test oder ein Experiment hierzu durchführen? Dokumentieren Sie währenddessen Ihre Erfahrungen und lassen Sie andere daran teilhaben. Auf diese Weise wecken Sie das Interesse der Leser und erhöhen die Chance, dass dieser Beitrag auf sozialen Kanälen geteilt wird.

Bevor Sie mit einem Test bzw. Experiment starten, sollten Sie zunächst feststellen, welches Thema bzw. welche Frage sich für einen Test oder ein Experiment anbietet. Zudem sollte es sowohl schnell als auch einfach von Ihnen durchgeführt werden können. Wählen Sie letztlich das Thema bzw. die Frage, die auf starkes Interesse bei der Zielgruppe stößt. Im Bereich Online Marketing ist es sicher interessant zu testen, ob es möglich ist, innerhalb von 28 Tagen die Anzahl der Follower auf Facebook um 20 Prozent zu steigern. Die von Ihnen gemachten Erfahrungen sind sehr wertvoll für die Leser, da sie daraus lernen und davon profitieren können.

Ihnen fällt kein Experiment ein oder Sie wissen nicht, zu welcher Frage Sie einen Test durchführen sollen? Dann beziehen Sie wie bei Tipp #3 Ihre Zielgruppe in den Prozess ein und fragen Sie diese. Die User freuen sich, wenn sie in einen Prozess einbezogen werden und ihrer Meinung Beachtung geschenkt wird. Damit steigern Sie die Interaktion mit Ihrer Zielgruppe und erhöhen das Engagement. Wie Sie bei der Befragung Ihrer Zielgruppe am besten vorgehen, haben Sie bereits in Tipp #3 erfahren.

 

Tipp #5: Erstellen Sie Unterthemen zu beliebten Beiträgen!

Sie haben bereits Beiträge auf Ihrem Blog veröffentlicht und nutzen ein Web Analytics Tool? Perfekt! Dann finden Sie schnell heraus, welche Seiten auf Ihr Website besonders beliebt sind und häufig aufgerufen wurden. Identifizieren Sie in einem ersten Schritt die beliebtesten Themen auf Ihrem Blog. In einem zweiten Schritt können Sie zu diesen nochmals einen Beitrag verfassen. In diesem gehen Sie entweder tiefer auf die Thematik ein und ergänzt den Artikel um weitere Aspekte oder Sie greifen sich ein Unterthema aus dem älteren Beitrag heraus.

Diese Beiträge entsprechen garantiert den Interessen Ihrer Zielgruppe, da diese bereits ihr Interesse an der Thematik bekundet haben, als sie den Artikel zu dem Thema aufgerufen haben. Um ein Beispiel zu nennen: Sie haben einen erfolgreichen Beitrag zum Thema „Content Marketing im B2B-Bereich“ verfasst. Dann bietet es sich an, einen Beitrag zu verfassen, der sich mit Content Marketing im B2C-Bereich beschäftigt. Oder Sie gehen näher auf die einzelnen Content-Arten ein und geben Tipps zum Erstellen von u.a. Podcasts, Webinaren oder Infografiken. Auf jede Content-Art können Sie in einem separaten Beitrag explizit eingehen. Somit erhalten Sie nicht nur eine, sondern gleich mehrere Ideen für künftige Blogbeiträge zu einem Thema.

Weiterhin können Sie Ihren bestehenden Content weiter aufbereiten. Erstellen Sie zum Beispiel eine Infografik zu einem Thema, welches Sie in einem vorherigen Blogbeitrag behandelt haben. Oder erstellen Sie eine Kurzfassung zu einem Beitrag und verlinken Sie am Ende den längeren Artikel. Dadurch überlassen Sie es dem Leser zu entscheiden, ob dieser tiefer in die Thematik eintauchen und den ausführlichen Artikel lesen möchte. Gerade in Zeiten der Content-Überflutung ist dies eine hilfreiche und wertvolle Unterstützung für Ihre Leser.

Mittels Web Analytics Tools lässt sich heutzutage schnell herausfinden, für welche Themen sich User interessieren. Nutzen Sie daher unbedingt diese Tools und analysieren Sie in regelmäßigen Abständen das Verhalten sowie Interesse der User.

Tipp #6: Beobachten Sie Ihre Wettbewerber!

Bei dieser Idee geht es darum, herauszufinden worüber Ihre Wettbewerber schreiben und berichten sowie herauszufiltern, wie diese Themen bei der Zielgruppe ankommen. Beliebte Themen können Sie ebenfalls in einem Blogbeitrag auffassen. Jedoch sollten Sie auf keinen Fall den Blogbeitrag Ihrer Wettbewerber eins zu eins übernehmen, sondern eigene Aspekte einfließen lassen, fehlende Informationen ergänzen und Ihre eigene Meinung sowie Tipps in den Blog Post einbringen.

In einem ersten Schritt sollten Sie zunächst Ihre Wettbewerber mit hohem Traffic ausfindig machen. Wenn Sie nicht genau wissen, wer Ihre Wettbewerber sind, können Sie das Tool Ahrefs heranziehen. Dieses Tool ist zwar kostenpflichtig, allerdings erhalten Sie hier einen Überblick über Ihre Wettbewerber und können im Anschluss deren Top-Keywords und Beiträge ausfindig machen. Um diese Informationen zu erhalten, müssen Sie zunächst Ihre Domain in Ahrefs einfügen. In einer Übersicht erhalten Sie dann die Namen der Top 10 Wettbewerber und sehen, welchen Traffic diese aufweisen.

Nachdem Sie herausgefunden haben, wer Ihre Wettbewerber sind, haben Sie bei Ahrefs zudem die Möglichkeit die Domain ihrer Wettbewerber bei Ahrefs einzugeben. Daraufhin erhalten Sie eine Übersicht zu den beliebtesten Keywords sowie Beiträge auf deren Website.

Eine weitere Möglichkeit Ihre Wettbewerber ausfindig zu machen ist es, Ihre Top-Keywords in Suchmaschinen einzugeben und zu schauen, welche Unternehmen zu diesem Keyword angezeigt werden. Sehen Sie nach, zu welchen Themen diese bereits Beiträge verfasst haben und lesen Sie sich unbedingt die Kommentare der Leser durch. Dadurch erfahren Sie, welche Themen bei den Lesern auf Interesse stößt, was ihnen eventuell gefehlt hat und ob diese weitere Wünsche äußern.

Zusätzlich können Sie die Social Media Accounts der Wettbewerber analysieren. Finden Sie heraus, über welche Themen diskutiert werden und welche Kommentare die Nutzer hinterlassen.

Auf diese Weise erhalten Sie Ideen für Ihre zukünftigen Beiträge und bekommen einen Einblick darin, für welche Themen sich die Zielgruppe interessiert und welche Wünsche sie haben. Behalten Sie Ihre Wettbewerber stets im Blick und schauen Sie, über welche Themen diese berichten. Greifen Sie selbst diese Themen auf, ohne die Inhalte vom Wettbewerber zu kopieren. Bringen Sie Ihre eigenen Erfahrungen ein, fügen Sie wichtige Informationen sowie Tipps hinzu und bringen Sie Ihren eigenen Stil sowie Kommentare ein.

 

Tipp #7: Erstellen Sie Zusammenfassungen!

Noch nie gab es so viele Inhalte und Informationen wie heute. Das Internet bietet unzählige Möglichkeiten, sich zu einem bestimmten Thema zu informieren. Neben dem Internet liefern Magazine und Bücher eine weitere Möglichkeit, sich umfassend zu informieren. Um die Aufmerksamkeit der Nutzer auf die eigenen Inhalte zu lenken, bieten viele Speaker sowie Unternehmer ihre Bücher sogar kostenlos an. Zu alle dem kommen schließlich noch die zahlreich angebotenen Events und Seminare zu den unterschiedlichsten Themen. Hier noch den Überblick zu behalten ist fast unmöglich. Stehen Sie daher Ihrer Zielgruppe unterstützend zur Seite, indem Sie branchenrelevante Informationen sowie Inhalte zusammenfassen.

Sie können zum Beispiel alle Events, die in Ihrer Branche von Bedeutung sind, übersichtlich darstellen und auf die wichtigsten Informationen wie Zeitraum, Ticketpreis und den Ort eingehen. Noch besser: Sie besuchen die für Sie relevanten Events und berichten in einem weiteren Blog Post davon. Geben Sie Ihren Lesern einen Einblick in das Event; was haben Sie Neues erfahren, wen haben Sie getroffen, was war Ihr Highlight auf dem Event. Somit erhält jeder, der nicht bei dem Event dabei sein konnte, einen Einblick in das Geschehen und profitiert von Ihren Erfahrungen.

Weiterhin können Sie Zusammenfassungen zu Branchen-News erstellen. Richten Sie sich hierfür am besten Google Alert mit den für Sie relevanten Schlagwörtern ein. Dadurch entgehen Ihnen keine wichtigen News aus Ihrer Branche. Durchforsten Sie zusätzlich alle einschlägigen Websiten, schauen Sie bei Google Trends, welche Themen derzeit in Ihrer Branche beliebt sind, und durchforsten Sie auch die sozialen Kanäle wie Xing. Auch hier werden wichtige Branchen-News veröffentlicht und geteilt. Sammeln Sie alles was Sie an relevanten News finden und fassen Sie diese kurz und prägnant für Ihre Leser zusammen.

Eine weitere Möglichkeit ist es, dass Sie branchenrelevante Bücher lesen, sich Notizen zu den wichtigsten Punkten machen und am Ende auch hier eine Zusammenfassung anbieten. Gerade wenn sich Leser unsicher sind, ob ein bestimmtes Buch für sie relevant ist oder sie tatsächlich keine Zeit zum Lesen haben, sind solche Zusammenfassungen sehr hilfreich für diese. Zudem können Sie Ihre eigene Meinung und Erfahrungen einfließen lassen sowie weitere Informationen zu diesem Thema bereitstellen. Dadurch heben Sie Ihre Expertise in dem Bereich hervor.

Eine weitere Idee für eine Zusammenfassung ist, dass Sie Experten aus Ihrer Branche vorstellen. Auf diese Weise machen Sie diese auf sich aufmerksam, da Sie die Experten in Ihrem Beitrag verlinkt haben. Eventuell teilen diese auch Ihren Beitrag in Ihren sozialen Netzwerken, da Sie sich freuen und mit ihrer Community teilen möchte, dass sie von Ihnen als einer der Experten in dem Bereich ausgewählt wurden. Achten Sie darauf, dass Sie immer begründen, weshalb Sie eine Person als Experten in dem Bereich ausgewählt haben.

Mithilfe von Zusammenfassung helfen Sie Ihren Lesern den Überblick zu behalten und teilen zusätzlich wertvolle Informationen, die diese sonst nicht gefunden hätten.

Fazit

In diesem Beitrag haben Sie einige Ideen erhalten, wie Sie schnell und einfach zu neuen Beitragsideen für Ihren Blog gelangen. Am Ende dürfen Sie jedoch selbst entscheiden, welcher dieser Tipps sich am besten für Ihre Branche und Zielgruppe umsetzen lässt. Am besten probieren Sie die verschiedenen Tipps aus, um zu sehen, mit welchem Tool oder welcher Methode Sie am besten zurechtkommen. Vielleicht kommen Sie mit dem Tool Answer The Public besser zurecht, als mit dem Tool keyword.io. Oder es stellt sich heraus, dass es für Sie weniger effektiv ist, Ihre Zielgruppe zu fragen, jedoch erzielen Sie tolle Ergebnisse mittels Experimente und Tests. Probieren Sie daher gerade am Anfang aus und schauen Sie, was für Sie funktioniert.

Zusätzlich möchten wir Sie darauf hinweisen, den Prozess der Ideensammlung für Blogbeiträge regelmäßig zu wiederholen. Aufgrund von aufkommenden Trends und der Schnelllebigkeit der heutigen Zeit können sich Nutzerinteressen schnell ändern. In manchen Branchen schneller, als in anderen. Daher ist es essenziell alle Trends in Ihrer Branche im Auge zu behalten und kontinuierlich die für Sie passende(n) Methode(n) wiederholt umzusetzen. Dadurch stellen Sie sicher, dass Sie zu jeder Zeit relevanten und hilfreichen Content für Ihre Zielgruppe bereitstellen.

Sie benötigen weitere Tipps oder weitere Informationen zu den genannten Tipps? Dann sollten Sie unbedingt bei authorityhacker.com vorbeischauen. Dort finden Sie neben den erwähnten Tipps noch 7 weitere, die Ihnen beim Finden relevanter Themen für Ihre Blogbeiträge helfen werden.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und eine erfolgreiche Umsetzung der Tipps.

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Über den Author

Jaqueline Aumüller
B. Sc. BWL/Marketing mit Spezialisierung auf E-Mail-Marketing, Content Marketing sowie Social-Media-Marketing

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