Google+ wird abgeschaltet – das solltest du jetzt tun!

Schon lange wurde darüber spekuliert, jetzt ist es soweit: Google+ wird geschlossen! Das ist für die meisten nun weder ein riesen Schock, noch ein sehr großer Verlust. Dennoch kommt nun eventuell ein wenig Arbeit auf dich zu.

Was ist passiert?

Bereits im März 2018 entdeckte Google, dass durch eine Software-Panne zahlreiche App-Entwickler unberechtigt Zugriff auf Geschlecht, Alter und Beschäftigung der Google+ Nutzer hatten. Diese behielten sie vorerst aber für sich.

Erst im Oktober diesen Jahres zieht der Konzern seine Konsequenzen und schließt als Resultat die ganze Community. Die Datenpanne war allerdings nur der Tropfen, der das Fass entgültig zum Überlauf brachte. Schon lange war klar, dass das Social Network Google+ nur noch vor sich hin dümpelte und keine ernsthafte Zukunft mehr hatte. Zuletzt dauerten laut Google 90% der Interaktionen weniger als fünf Sekunden.

Berichten zufolge soll die Lücke schon seit dem Jahr 2015 bestanden haben und Hunderttausende Nutzer sollen betroffen sein. Google selbst habe allerdings noch keinen Hinweis auf einen Datenmissbrauch.

Google hat zeitgleich mit der Schließung des Sozialen Netzwerks angekündigt Änderungen bei seinem Betriebssystem Android und dem E-Mail Dienst Gmail vorzunehmen, um die Privatsphere der Nutzer stärker zu schützen.

 

Was solltest du jetzt tun?

Checke deine Social Sharing Tools und entferne Google+.

Auch auf deiner Webseite kannst du die Links zu deinem Google+ Profil entfernen.

Ebenfalls austragen solltest du das Social Network auf beruflichen Plattformen wie Xing und LinkedIn.

Falls du es noch hast, entferne den Link aus deiner Email-Signatur.

Update dein Android-Betriebssystem, sobald eine neue Version verfügbar ist, um die neuen Privatsphere-Einstellungen zu nutzen.

 

 

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Über den Author

Geraldine Huber
B. Sc. BWL/Marketing mit Spezialisierung auf digitale Medien, Consultant im Bereich SEA/SEO, Social Media, Content Marketing, Email-Marketing und Webdesign. Google AdWords Certified.

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