Facebook wird transpartenter

Facebook setzt voll auf Transparenz. Ob das dem Druck der Öffentlichkeit geschuldet ist oder auf einem Umdenken im Unternehmen basiert sei dahingestellt, doch die Nutzer profitieren von den Umstellungen.

In einem ausführlichen Artikel, indem Facebook erklärt, wie es die Daten seiner Kunden nutzt, weißt es auch auf die umfangreichen Werbepräferenz-Einstellungen hin.

Im Bereich Werbepräferenzen, können Sie einsehen, wer Anzeigen mithilfe einer hochgeladenen Kontaktliste schaltet, die auch Ihre Kontaktdaten enthielt. Außerdem können Sie auf dieser Seite herausfinden, aufgrund welcher Interessen und sontiger von Ihnen angegebener Informationen Sie für bestimmte Anzeigen ausgewählt werden können. Hier stehen auch alle Werbetreibende, auf deren Anzeigen Sie bereits geklickt haben. So können Sie unerwünschte Werbung mit nur einem Klick abschalten.

Ebenfalls hier möglich sind Einstellungen zur erweiterten Nutzung Ihrer Daten zu Werbezwecken.

Screenshot von facebook.com

 

Was bedeutet das für die Nutzer?

Facebook ist bemüht, seinem Service mehr Transparenz zu geben. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Denn nicht nur Unternehmen sind in der Pflicht ihren Datenschutz grundlegend zu überprüfen. Auch Nutzer sind aufgefordert aufmerksam mit Ihren Daten im Internet umzugehen und diese von Zeit zu Zeit zu überprüfen.

Facebooks Werbepräferenzen-Seite bietet all zu oft nicht nur erstaunliche Erkenntnisse, sondern auch die Möglichkeit seine Entscheidungen wieder zur korrigieren.

Was bedeutet das für Werbetreibenede?

Für Werbetreibende stellt sich jetzt die Frage, wie genau sich Facebook-Nutzer zukünftig ansprechen lassen werden, da sie immer mehr Wahlmöglichkeiten zum “opt-out” haben werden.

Doch gerade weil sie diese Wahlmöglichkeiten haben, werden unseriöse, uninteressante Anzeigen ohne Einwilligung wegfallen. Der News-Feed jedes einzelnen Nutzers wird dadurch wieder interessanter und Unternehmen, die ehrlich und offen kommunizieren, werden dadurch sogar noch größere Beachtung bekommen.

Social Media sollte in der Unternehmenskommunikation zu genau dem werden: ein soziales Medium. Nicht das Verkaufen sollte hier im Mittelpunkt stehen, sondern die Kommunikation und das Miteinander.

Hier gehts zum offiziellen Facebook Guide – “Mach Facebook zu deinem Facebook (Kontrolliere was du teilst)” [englisch]

 

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Über den Author

Geraldine Huber
B. Sc. BWL/Marketing mit Spezialisierung auf digitale Medien, Consultant im Bereich SEA/SEO, Social Media, Content Marketing, Email-Marketing und Webdesign. Google AdWords Certified.