Mit diesen 15 erprobten Tipps optimierst du deine Facebook Anzeigen

Tipp 1: Nutze den Werbeanzeigenmanager

Prinzipiell hast du zwei Möglichkeiten, Anzeigen im Facebook Netzwerk zu schalten. Du kannst direkt unter einem Beitrag oder einer Veranstaltung auf “Jetzt bewerben” klicken. Oder du nutzt den Werbeanzeigenmanager.

Tue ersteres bitte nicht!

Du hast im Werbeanzeigenmanager viel mehr Funktionen um deine Werbung zielgerichteter zu schalten. Damit kannst du einfach mehr aus deinem Budget herausholen und deine Anzeige wird besser laufen.

Tipp 2: Anzeigenart

Mit der Auswahl des Ziels entscheidet sich, welche Einstellungs-Optionen euch beim Erstellen der Anzeige angezeigt werden.

Entscheidet euch für Bekanntheit, Erwägung oder Conversion. Alles sehr kryptisch oder? Ok, von Anfang an. Je nach Einstellung optimiert Facebook seine Automatismen auf dieses Ziel hin.

Markenbekanntheit: Deine Anzeigen werden einer mittelgroßen Gruppe an Personen so lange gezeigt, bis sie sich an dich wahrscheinlich erinnern werden.

Reichweite: Deine Anzeigen werden so vielen Menschen wie möglich gezeigt. Das gibt viel Streuverlust und dafür moderate Preise.

Traffic: Klicks Klicks Klicks

App-Installationen: erklärt sich von selbst oder?

Videoaufrufe: So viele Menschen wie möglich sehen dein Video an. Es wird solchen Menschen mehr angezeigt, die sich wahrscheinlicher das Video ansehen werden. Weil sie dein Business gut finden oder auch, weil sie generell gerne Videos ansehen. Das macht besonders Sinn, wenn du nach einer neuen Zielgruppe suchst. Du kannst die Ergebnisse später wieder verwenden, indem du eine Liste erstellst mit Personen, die denen ähnlich sind, welche dein Video xx Sekunden angesehen haben.

Leadgenerierung: Hier generierst du über mit und durch Facebook Leads in einem speziellen Formular. Achtung: Du bist dafür verantwortlich, dass du alle Regulierungen und Bestimmungen einhälst und musst das vor einer solchen Anzeige auch bestätigen. Dazu gehören unter anderem auch die Aufklärung der Formular-Benutzer. Das lohnt sich vor allem dann, wenn die Webseite nicht optimiert ist.

Beitragsinteraktionen: Die Posts werden Personen ausgestrahlt, die möglichst viel mit der Anzeige interagieren. Das heißt klicken, liken oder kommentieren.

Gefällt mir Angaben auf der Seite: Die Anzeige zielt darauf ab, der Seite (! nicht dem Beitrag) möglichst viele neue Gefällt-mir Angaben zu verschaffen. Wir verwenden diese Option immer sehr sparsam. Facebook strahlt so die Anzeige nämlich Menschen aus, die öfter Gefällt mir drücken als andere. Diese sind aber vielleicht nicht unbedingt die passendste Zielgruppe.

Veranstaltungs zu-/absagen: Diese Option ist ein genial für Veranstaltungen. Ja ok, was du nicht sagst…. Nein im Ernst. Du kannst deine Veranstaltungen genauso über ein Anmelde-Formular auf deiner Webseite bewerben. Gerade bezahlte Veranstaltungen werden so gerne beworben. Wir haben aber die Erfahrung gemacht, dass die Nutzung nativer Facebook Potentiale immer die besseren Ergebnisse bringt. Ein Veranstaltungsinteresse ist schneller bekundet, als ein Formular ausgefüllt. Zusatzpunkte: die Freunde dieser Person sehen ebenfalls das Veranstaltungsinteresse und damit die Veranstaltung.

Nachrichten: Das perfekte Tool um einen Messenger Bot zu bewerben. (Mehr zum Thema Facebook Messenger liest du hier.) Aber auch ohne Messenger Bot lässt sich diese Funktion gut nutzen. Sie bringt nämlich ein sehr einfaches Tool mit, mit dem ihr Fragen und Schnellantworten hinterlegen könnt. Damit lässt sich eine Mini-Automation erstellen.


Eine andere Option, die du mit dieser Anzeige hast, ist das versenden von Nachrichten in bestehende Unterhaltungen. Unseres Erachtens macht das nur dann Sinn, wenn eine große Menge an Personen mit deinem Unternehmen auf Facebook direkt kommuniziert hat (bspw. über eine Werbeanzeige) und du diese Personen jetzt genauer targeten möchtest. Also demografisch oder über Interessen.

Conversions: Sofern alles optimal ist, ist die Optimierung für Conversions das vielversprechendste Mittel. Allerdings gibt es dazu einige technische und auch organisatorische Voraussetzungen. Du solltest natürlich das Facebook Pixel installiert haben (Achtung: bitte auch rechtskonform). Du solltest ein Conversion Event eingerichtet haben, also beispielsweise das Absenden eines Formulars oder den Kauf eines Produktes. Die Conversion sollte außerdem gut definiert sein. Bei einem hochpreisigen Produkt, das viel Aktivierung erfordert, wäre eine Conversion vielleicht besser nicht der direkte Kauf, sondern erstmal das Ausfüllen einer Anfrage.

Katalog-Verkäufe: Diese sind technisch erstmal komplexer, da ein Katalog eingerichtet oder importiert werden muss. Sie lohnen sich vor allem, wenn du Online direkte Verkäufe erzielen möchtest.

Wenn du beispielspielsweise einen WooCommerce Store hast, kannst du im Auswahlfeld “eCommerce” auswählen und im nächsten Schritt deinen Online Shop direkt verknüpfen.

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Tipp 3: Inhalt

Generell solltest du Anzeigen lieber so planen, dass du nichts direkt verkaufst.
Biete am besten ein Geschenk an. Etwas kostenloses wie ein Webinar, ein Video, einen Infoabend, kostenfreier Versand, … Oder ein Geschenk wie beispielsweise einen Rabatt.
Versuche zu unterhalten und mit der Community zu interagieren, statt zu verkaufen.

Der Textinhalt sollte so gut es geht formatiert werden. Zum einen, da er dann mehr Aufmerksamkeit erhält, zum anderen, weil er damit lesbarer wird und die Chance, dass er bis zum Ende gelesen wird steigt.

Formatierungs-Optionen gibt es von Facebook aus nicht wirklich. Darum kannst du Smileys nutzen, um den Text aufzulockern.

Je mehr Interaktionen du auf deine Anzeige erhältst, desto besser wird sie laufen. Du kannst also versuchen, die Zielgruppe zu Interaktionen zu bewegen, indem du dazu aufforderst oder beispielsweise eine Frage stellst. Pass aber auf, dass diese Aktionen nicht mit deinem eigentlichen Handlungsziel kollidieren. Wenn du beispielsweise auf Veranstaltungszusagen optimiert hast, dann kann es kontraproduktiv sein, der Zielgruppe zu viele Handlungsmöglichkeiten zu geben.

Die Gretchenfrage, die sich auf Facebook jedes Jahr wieder aufs neue stellt:

Hashtags auf Facebook: ja oder nein?

Meine Meinung: Ja – aber nicht zu viele.

Kritiker wenden ein, dass Postings mit Hashtags auf Facebook nicht so gut performen würden. Überlegen wir mal realistisch. Warum sollten Postings mit Hastags nicht so gut laufen.

Entweder, weil Facebook sie nicht so gerne zeigt oder weil die Zielgruppe sie nicht so gerne sieht. Ersteres ist meines Erachtens nach nicht der Fall. Warum sollte Facebook etwas gegen Hashtags haben? Was kann man damit tun? Man kann darauf klicken und kann dann alle Postings mit diesem Hashtag sehen oder man kann danach suchen. Die Auswirkung für Facebook ist also mehr Zeit auf der Plattform pro User. Genau was Facebook gerne möchte. Also wird es nichts dagegen haben.
Der zweite Grund ist, dass Menschen die Postings nicht sehr gerne lesen und aufgrund der User Signals der Post weniger oft gezeigt wird.

#Ok, das #könnte sein. #ichweißgarnichtwarumdassoist

Aber, wenn die Hashtags an der richtigen Stelle sitzen, empfinde ich persönlich sie nicht als störend, sondern eher als eine Textformatierung, die das Wichtigste hervorhebt. Nervig wird es, wenn es zu viele Hashtags sind oder an einer unpassenden Stelle.

Wenn du also ein/zwei Hashtags mit dem Hauptthema in den Text deines Postings einbindest, finde ich nicht, dass etwas dagegen spricht. Am besten beschränkst du dich immer nur auf bestimmte Hashtags, die du immer wieder nutzt. So findet der User bei einem Klick auf das Hashtag viele deiner Postings.

Füge deinem Text einen passenden CTA Button hinzu. Je nach Einstellung sind das

  • Herunterladen
  • Vorstellungszeiten abfragen
  • Mehr dazu
  • Jetzt anhören
  • Nachricht senden
  • Speisekarte ansehen
  • Jetzt einkaufen
  • Registrieren
  • Mehr ansehen
  • Termin anfragen
  • Jetzt bewerben
  • Jetzt buchen
  • Kontaktiere uns

Wiederhole die Aufforderung nochmal innerhalb deines Textes. Vermeide dabei Floskeln wie jetzt kaufen, klicken, buchen.

Tipp 4: Medien

Bilder und Videos in Anzeigen lassen sich wunderbar testen. Lege dazu einfach mehrere Anzeigen an.

Meist ist es so, dass Videos besser performen, als Bilder. Ein Einladungsvideo oder ein Erklärvideo. Diese sollten aber einen echten Mehrwert haben, damit sie angesehen werden.

Positiver Nebeneffekt: Bildet eine Interessentenliste auf deren Grundlage du eine Lookalike Audience erstellen kannst, mit Menschen, die dein Video zu x% angesehen haben. Diese kannst du später in der Rubrik “Zielgruppe” anlegen.

Ein wahrer Geheimtipp ist die Slideshow. Oft passiert es, dass du “nur” Bildmaterial hast, gerne aber ein Video austesten würdest. Dann kannst du direkt hier in der Anzeige eine Slideshow aus diesen Bildern erstellen und nutzen.

Du hast gar keine Medien? Dann nutze doch einfach ein Stockfoto. Besser als kein Bild ist das allemal. Du kannst dir direkt in der Anzeige ein Stockfoto aussuchen, welches du dann für deine Anzeige nutzen darfst. Achtung: nicht für den organischen Feed.

Was sollte auf den Fotos zu sehen sein?

Deine Zielgruppe sollte sich im besten Fall in den Fotos wiedererkennen. Nutze Bilder mit Frauen, wenn deine Zielgruppe Frauen sind. Wenn du beide Geschlechter als Zielgruppe hast, könntest du beispielsweise zwei Werbeanzeigen gestalten, eine für Frauen und eine für Männer.

Achte dabei auch auf Dinge wie Alter, Aktivität, Familienstand oder Stimmung.

Fotos und Videos sollten am besten Menschen zeigen. Und Achtung: Weniger Text ist mehr. Facebook mag es nicht, wenn zu viel Text in den Anzeigen ist und zeigt sie dann weniger Personen.

Tipp 5: Weitere Einstellungen

Wofür zahlst du? Impressionen oder Handlungen? Diese Option hast du nicht bei allen Anzeige-Arten.

Aus Erfahrung kann ich nicht sagen, dass es einen großen Unterschied in den Ergebnissen gegeben hat, wenn die eine oder andere Option gewählt wurde.

Was du dir aber überlegen musst ist, wenn du für Handlungen zahlst, zahlst du auch tatsächlich nur dann, wenn du einen Erfolg erzielst. Dafür ist der Preis pro Handlung teurer. Wenn du also nur ein begrenztes Budget hast, würde ich dir diese Einstellung nicht empfehlen, da es sonst sein kann, dass deine Reichweite zu früh am Tag begrenzt wird. Nehmen wir an, du hast ein Budget von nur 5€/Tag. Pro Handlung zahlst du 3€. Also kannst du pro Tag nur eine Handlung erhalten. Darum würde ich diese Variante eher für größere Budgets empfehlen oder wenn du dir absolut unsicher bist, ob dein eingestelltes Targeting auch wirklich Ergebnisse bringt.

Zahlst du für Impressionen, zahlst du immer. Denn Impressionen gibt es auch, wenn es keine Handlung gibt. Das heißt du hast ein gewisses Risike, keinen Erfolg zu haben und dennoch zu zahlen. (Weil du beispielsweise falsch getargetet hast.) Allerdings hast du auch deutlich mehr Chancen auf Handlungen pro Tag auch mit einem kleinen Budget, da das zahlen für Imressionen günstiger pro Einheit ist. Diese Variante würde ich darum für kleine Budgets empfehlen, wenn du deine Einstellungen sorgfältig gemacht hast.

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Tipp 6: Targeting

Die Zielgruppe der Anzeige ist eines der wichtigsten Elemente für den Erfolg einer Anzeige, wenn nicht sogar das wichtigste. Nimm dir hierfür ausreichend Zeit.

Schränke deine Zielgruppe nach demografischen Merkmalen und Interessen so gut ein, wie du kannst.

Bei der Auswahl der Interessen kannst du angeben, welche Interessen deine Zielgruppe hat, welche sie nicht haben darf und welche sie auch noch haben MUSS.

Nutze, wenn möglich, eine Custom Audience. Das ist eine Liste der Leute, die bereits mit dir interagiert hat. Achte dabei bitte auf eine datenschutzkonforme Nutzung. Lade also beispielsweise nicht einfach ungefragt Kundendaten hoch.
Am besten nimmst du diese Einstellung nicht im Werbemanager vor, sondern direkt unter der Rubrik “Zielgruppe”.

Basierend auf der Custom Audience kannst du eine Lookalike Audience erstellen. Diese enthält wie der Name schon sagt User, die denen aus deiner Audience gleichen.

Wenn du dir unsicher bei deiner Zielgruppe bist, nimm lieber eine größere Zielgruppe und lasse die Anzeige einige Tage laufen. Damit erkennt Facebook welchen Usern sie deine Anzeige am besten zeigt und kann diese optimieren.

Tipp 7: Platzierungen

Auch wenn Facebook immer wieder – oft vehement – vorschlägt eine automatische Platzierung zu nutzen, solltest du das nochmal überlegen.

Manchmal klappt das ganz gut. Oft aber auch nicht.

Überlege dir also genau, wo du mit deiner Anzeige auftauchen möchtest. Prinzipiell empfehle ich die rechte Spalte mehr für Image Werbung. Hier gibt es weniger Interaktionen als im Feed.

Den Market Place würde ich eher für Produktwerbung nutzen, den Messenger für Interaktionen usw.

Der Feed ist oft die beste Wahl auf Facebook. Auch Instagram macht oft Sinn, zumindest, wenn du auf dieser Plattform aktiv bist. Hier solltest du aber definitiv unterschiedliche Anzeigen erstellen mit unterschiedlichen Bildformaten und Texten, denn hier gibt es Unterschiede zwischen den Plattformen, die du sonst nicht abfangen kannst.

Wenn du wirklich eine Grafik hast, die überall passen könnte, dann kannst du gerne einmal einen Test mit einer automatischen Platzierung machen. Die Algorithmen werden immer besser und die Anzeige kann dann dort ausgestrahlt werden, wo die meisten Handlungen stattfinden (je nach Einstellung). Allerdings nur, wenn das Material dafür passt.

Außerdem kannst du mobile und Desktop Platzierungen trennen und unterschiedliche Call to Action Buttons testen. Diese performen nämlich auf unterschiedlichen Endgerät unterschiedlich gut.

Tipp 8: Zeitraum

Lasse den Anzeigen Zeit, um anzulaufen. Viele Werbetreibende beenden vermeintlich schlecht laufende Anzeigen zu früh. Warte ab, bis die Anzeige aus dem Lernzeitraum heraus ist.

Bei der Planung solltest du einfach überlegt vorgehen. Während du bei einem Seminar die Anzeige wahrscheinlich ein paar Tage vor der Veranstaltung stoppen solltest, lohnt es sich bei einem Webinar die Anzeige noch am selben Tag zu schalten.

Überlege dir, wie groß die Zielgruppe ist, die du mit deinem Budget erreichen kannst und wie lange du brauchst um die gewünschte Frequenz zu erreichen. (Frequenz siehe Tipp 13 unten)

Übrigens: Statistiken des selben Tages kannst du im Werbeanzeigenmanager sowieso nicht richtig sehen.

Tipp 9: Terminierung

Du kannst deine Anzeige den ganzen Tag und die ganze Nacht über aktiv laufen lassen oder sie kann nach einem Zeitplan geschaltet werden.

Das macht Sinn, wenn du denkst, dass deine Zielgruppe zu seinem bestimmten Zeitpunkt aufnahmefähiger für deine Angebote sind wie beispielsweise während oder nach der Arbeit.

Du kannst deine Anzeige so auch mit anderen Medien wie Radio, TV Werbung oder anderen Formaten abstimmen.

Wenn du wissen willst, ob du hier etwas ändern solltest, sieh dir doch mal deine Analysen nach den ersten Anzeigen an. Verhält sich deine Zielgruppe zu bestimmten Zeiten anders?

Tipp 10: Landingpage

Falls du eine Landingpage für die Anzeige nutzt, sollte sie inhaltlich auf jeden Fall ganz genau die Anzeige wiederspiegeln. Wirbst du beispielsweise für ein bestimmtes Produkt, dann sollte die Landingpage auch nur genau dieses enthalten. Wirbst du für eine Kategorie, dann sollte auf der Seite auch nur genau diese erscheinen.

Die Landingpage sollte zudem natürlich einwandfrei funktionieren und schnell laden. Auch wenn der Interessent schon auf die Anzeige geklickt hat, kann er sie wieder schließen ohne auch nur einen Satz gelesen zu haben, wenn es ihm zu lange dauert.

Tipp 11: Testen

Tests kannst du mittlerweile schon direkt beim erstellen der Anzeige anlegen. Aktivere dazu den Schalter bei der Option “Split-Test”.

Anschließend wirst du per Anleitung durch die Erstellung des Tests geführt.

Tipp 12: Tracking einrichten

Das Tracking der Anzeigen dient der anschließenden Analyse in übergreifenden Tools wie Google Analytics.

Am Ende der Anzeige gibst du die Tracking Paramter ein oder kannst sie mit dem Ersteller-Tool (“Erstelle einen URL-Paramter”) direkt zusammen bauen.

Mit dem Facebook Pixel, kannst du Conersions – also festgelegte Handlungen – auf deiner Webseite tracken. Dieses darf aber nicht ohne vorherige Einwilligung stattfinden. Achte darauf auch, wenn du eine Agentur einsetzt.

Das Pixel wird auf deiner Seite installiert entweder durch den Google Tag Manager, ein Plugin oder direkt im Code. Anschließend kannst du im Event Manager auf Facebook Handlungen festlegen, die als Ereignis gewertet werden.

Tipp 13: Berichte überwachen

Über den Button “Spalten anpassen” kannst du den Berichten einige wichtige Kennzahlen hinzufügen.

Eine davon ist die Frequenz. Diese solltest du nicht nur auf Kampagnenebene, sondern für jede Anzeigengruppe und wenn du mehrere hast, auch für jede Anzeige der Anzeigengruppen prüfen.
Prinzipiell gilt, je unbekannter das Unternehmen, je erklärungsbedürftiger das Produkt, je komplexer die Message desto höher sollte die Frequenz sein.

Bei einer Anzeige eines Unternehmens, das bei dieser Zielgruppe noch nicht etabliert ist, sollte die Frequenz zwischen 3 und 4 liegen. Studien haben gezeigt, dass ab dieser Frequenz die Kosten steigen und die Klickrate sinkt.

Frequenz senken: Zielgruppe erweitern, Budget einschränken
Frequenz steigern: Zielgruppe eingrenzen, Budget anheben

Spätestens ab einer Frequenz von 3 siehst du dir die Anzeige nochmal genau an und überprüfst die Klickrate.

Die Klickrate ist ebenfalls eine der wichtigsten Kennzahlen in deinem Bericht. Diese beschreibt die Relation zwischen allen, die deine Anzeige gesehen haben und denjenigen, die auch darauf geklickt haben. Dieser Wert sollte bestenfalls ansteigen oder zumindest gleichbleibend sein. Sinkt der Wert über mehrere Tage hinweg (circa 4-6 Tage), dann ist es Zeit für eine neue Anzeige.

Klickrate (alle) ist nicht gleich Klickrate (Link)

Hast du schon bemerkt, dass es zwei verschiedene Klickraten gibt?

Hier gibt es zum einen den Wert Klickrate (alle) und Klickrate (Link-Klickrate).
“Alle” bedeutet alle Klicks auf irgendetwas in deiner Anzeige. Das beinhaltet Link-Klicks, Gefällt mir Angaben, Kommentare, geteilte Inhalte, Klicks auf deine Facebook / Instagram-Seite, Klicks zum erweitern eines Fotos/Videos ins Vollbild.
“Link-Klick” bedeutet ein Klick auf einen externen Link.
Wenn dein Ziel der Klick auf einen externen Link ist, sollte “alle” nicht deutlich niedriger sein als “Link-Klick”.

Tipp 14: Durchdachte Anpassungen

Sieh dir deine Anzeigen nach einigen Tagen an, nicht am selben Tag.

Entscheide dann anhand der KPIs, ob deine Anzeige erfolgreich läuft. Wenn ja erhöhe das Budget, wenn nein, dann senke es.

Erhöhe Budget bitte langsam und schrittweise. Eventuell sogar Euro für Euro. Wenn du zu schnell um zu viel erhöhst, versucht Facebook die Anzeige panisch schnell an alle auszustrahlen, um das Budget auszuschöpfen und die Ergebnisse werden schlechter.

Nach weiteren Tagen schaltest du schlecht laufenden Anzeigen ab.

Tipp 15: Arbeite mit einer Strategie

Eine einzige Anzeige zu schalten wird auf Facebook lange nicht mehr so gute Ergebnisse bringen wie noch vor einiger Zeit.

Plane lieber eine längere Strategie mit mehreren Anzeigen.

Also baue dir beispielsweise eine Custom Audience auf mit Usern, die dein Video gesehen haben und bewirb diese in einer Lookalike Audience. Oder binde die Facebook Anzeige in einen längeren Funnel ein.

Bist du Marketer in einem Unternehmen und verantwortlich für den Facebook Auftritt? Dann hol dir unseren Know-How Support für dein Inhouse Marketing. Jetzt im Paket zu Sonder-Konditionen.

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Über den Author

Geraldine Huber
B. Sc. BWL/Marketing mit Spezialisierung auf digitale Medien, Consultant im Bereich SEA/SEO, Social Media, Content Marketing, Email-Marketing und Webdesign. Google AdWords Certified.